Newsletter Juli 2011

Donnergötter

Was machen denn die Götter für einen Rabatz? Warum knallt es und der Himmel ist so dunkel. Wer hat denn die Sonne abgestellt und den Mond verfinstert? Wieder einmal hat Quirino ganz viele Fragen. Doch ob sein Bruder Wuotan ihm antworten kann, wagt er zu bezweifeln. Gerade war noch ein sonniger Vormittag und dann wurde es windig. Die Vögel hörten auf zu zwitschern und die Hauskaninchen nebenan versteckten sich in ihrem Stall. Nur CitaKatz saß mit verschränkten Vorderläufen auf der Bank bei der Terrasse. Und Wuotan war oben im Büro bei Frauchen. Wo war bloß mein Herrchen??

 

Schnell ging Quirino in den Garten und suchte ihn, dann gab es auch schon einen Donnerschlag und es fing an zu regnen. So ein Lärm. Die Götter waren ordentlich sauer. Quirino setzte sich mitten auf den Rasen und bellte den Himmel an. Wieder ein Rums und ein Blitz. Inzwischen war es windig und es schüttete dicke Wassertropfen.

CitaKatz meinte, eigentlich könnte es ruhig einmal weiße Mäuse regnen. Quirino verzog sich ins Haus. Er hatte es aufgegeben zu bellen. Herrchen stand in der Küche und kochte irgendetwas. Nun wurde erst einmal gejammert, denn am liebsten wollte Quirino jetzt in den Arm genommen und getröstet werden. Frauchen rief runter, dass es ja ein Wetter wäre als wenn es einen Weltuntergang geben würde. Quirino spitzte die Ohren. Weltuntergang und Herrchen kocht essen in der Küche. Nee, dass glaube ich nicht. Das Gewitter wurde schlimmer und alle Fenster wurden von Frauchen geschlossen. Wuotan kam inzwischen auch aus der ersten Etage runter und legte sich in das Gästezimmer. Hier kuschelte er sich gemütlich in das große Kissen.

Quirino hatte Angst und wollte nun gekuschelt werden. Er sprang Frauchen an, doch diese wollte noch schnell die Sonnenschirme schließen. Quirino legte sich in den Flur und schaute Herrchen beim Kochen zu. Er fragte sich, warum es dieses Unwetter gab. Heute in der Nacht soll es eine Mondfinsternis geben, sprach Frauchen zu Herrchen. Ja, ja, doch diese wird wohl kaum wahrnehmbar sein, meinte Herrchen und goss Wein in die Soße.

Quirino fragte Wuotan, was es denn mit der Mondfinsternis auf sich hatte, doch der meinte nur, frage doch mal in der Nachbarschaft, die alte Hündin von gegenüber die hat so etwas schon mal erlebt. Ist für die Hunde unwichtig, meinte Wuotan noch und schlief ein. Wie die alle so ihren gewohnten Dingen nachgingen. Quirino war nun doch etwas unruhig, denn das Gewitter war sehr nah und es knallte. Schwupp, war die Sicherung raus und im Haus war sofort alles dunkel. So, nun ist es doch der Weltuntergang und die Zweibeiner haben nicht aufgepasst.

Quirino versteckte sich unter dem Gästebett und machte sein Maul nicht mehr auf. Herrchen ging mit der Taschenlampe in den Flur zum Sicherungskasten und es wurde wieder hell im Haus. Doch es war kein Weltuntergang und es war auch bald vorbei mit dem Gewitter. Es regnte noch einen Weile und Quirino konnte beruhigt einschlafen, denn sein Bruder tat ja auch nichts anderes. Doch irgendwie duftete es so lecker im Esszimmer. Elos, rief Frauchen und hatte die Hundeschüssel voller leckerer Fleischstückchen in der Hand.

Jetzt war die Welt wieder in Ordnung - auch für Quirino, denn es gab Hühnchen mit Reis.

"Der Himmel ist Protektionssache. Ginge es nach Verdienst, käme dein Hund hinein, du bliebest draußen."(Mark Twain)

Fotos von Elo - Wuotan und Elo - Quirino in der Dogs Bildergalerie

http://www.dogs-magazin.de/foto/index.html?maction=img&img=28480

http://www.dogs-magazin.de/foto/index.html?maction=img&img=30481

 

Man kann auch ohne Hund leben,

aber es lohnt sich nicht.

Heinz  Rühmann

 

 

 

 

 
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